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Umwelttechnologie nutzen. Verantwortung übernehmen

 

Kompostierer - neue Technologie für Lebensmittelabfälle, Grünschnitt und Totholz
 

Paul Tihor Kompostiergeräte

Täglich fallen in Europa mehrere Millionen Tonnen von Lebensmittelabfällen, Grünschnitt und Totholz an. Bisher konnte dieses Kompostiergut, technisch betrachtet, nur unzureichend verarbeitet werden.

 

Die Funktionsweise dieser neuen Generation von Kompostiergeräten ist höchst interessant.

 

Organischer Abfall wird hierbei in den Tank des Gerätes eingeführt. Dort wird der Inhalt des Tanks erhitzt, damit die Feuchtigkeit schneller aus der Mischung entzogen wird. Eine spezielle Bakterienmischung wandelt dann alle organischen Abfälle (einschließlich Zitrusschalen, verarbeitete Lebensmittel, Kaffeesatz und biologisch abbaubare Gegenstände) in 24 Stunden in trockenen Kompost um, der nur 15 Prozent seines ursprünglichen Volumens ausmacht. Die Maschine ist bereits ab 50 Kilo organischer Abfälle pro Tag rentabel und amortisiert sich in 2 bis 5 Jahren. Alles, was man braucht, ist ein Stromfluss und der Anschluss an einen Luftauslass.

 

Mit diesen Kompostiergeräten entsorgt man nicht nur organische Abfälle auf effiziente und nachhaltige Weise, sondern erzeugt auch ein neues Produkt: Kompost. Dieser Kompost kann dann in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Das nennt man Kreislaufwirtschaft auf höchstem Niveau.

Privat betriebene Photovoltaikanlagen
 

Paul Tihor - Umwelttechnologie

Strom mit Sonnenenergie erzeugen, selbst nutzen und den Überschuss ins Netz einspeisen – das können inzwischen alle, die über ein für Photovoltaik geeignetes Dach verfügen. Photovoltaikanlagen (PV) sind für Privathaushalte attraktiv. Ein erheblicher Teil des erzeugten Solarstroms kann direkt im Haushalt verbraucht werden. Das spart Kosten, da dieser Strom nicht mehr vom Energieversorger teuer gekauft werden muss. Der Überschuss, also der Solarstrom, der nicht im Haushalt verbraucht werden kann, wird in das örtliche Versorgungsnetz eingespeist und vergütet. Die Investition rechnet sich, wenn die Summe aus gesparten Bezugskosten und Einspeisevergütungen die Anschaffungs- und Betriebskosten der Photovoltaikanlage übersteigt. Mit den in den vergangenen Jahren gestiegenen Strompreisen sind die Aussichten dafür gut.

 

In einem normalen Haushalt können selten mehr als 30 Prozent des erzeugten Solarstroms direkt selbst verbraucht werden. Dieser Eigenverbrauch ist nur möglich, wenn Stromerzeugung und -verbrauch gleichzeitig stattfinden. Wie viel Strom selbst verbraucht werden kann, hängt davon ab, zu welchen Zeiten die Elektrogeräte betrieben werden. Durch die Kombination der Photovoltaikanlage mit einem Batteriespeichersystem lässt sich der Eigenverbrauch erhöhen. Der Überschussstrom wird dabei zu einem erheblichen Teil nicht ins Netz eingespeist, sondern in den Speicher und kann so zu einem späteren Zeitpunkt im Haushalt verbraucht werden.

Wärmepumpen
 

Paul Tihor - Umwelttechnologie

Eine Wärmepumpe ist allgemein eine Kraftwärmemaschine, die unter Aufwendung technischer Arbeit thermische Energie aus einem Reservoir mit niedrigerer Temperatur (in der Regel ist das die Umgebung) aufnimmt und – zusammen mit der Antriebsenergie – als Nutzwärme auf ein zu beheizendes System mit höherer Temperatur überträgt. Umgangssprachlich ist damit meist die Wärmepumpenheizung gemeint, die in Gebäuden für Heizzwecke eingesetzt wird.

Weitere Anwendungen sind die Brauchwassererwärmung, die Erzeugung von Prozesswärme und der Einsatz in Wäschetrocknern. Den Kreisprozess der Wärmepumpe verwendet man auch zum Kühlen (so beim Kühlschrank oder der Klimaanlage). Im Gegensatz zur Wärmepumpe ist beim Kälteprozess die aus dem zu kühlenden Raum abgeführte Wärme die Nutzenergie, die zusammen mit der Antriebsenergie als Abwärme an die Umgebung abgeführt wird.

 

Wärmepumpen sind die erste Wahl, wenn es darum geht, Heizkostenersparnis und ressourcenschonende Wärmeerzeugung zusammenzubringen. Denn die Energie, die eine Wärmepumpenheizung vorwiegend nutzt, stellt die Umwelt unbegrenzt und kostenfrei zur Verfügung. Das Heizsystem benötigt nur einen geringen Anteil Strom für den Betrieb, um diese Energie nutzbar zu machen. Zudem arbeitet eine Wärmepumpe unabhängig von fossilen Brennstoffen und trägt zur Reduzierung des CO₂-Ausstoßes bei.

 

Schmetteringe
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