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Paul Tihor - Ihr Immobilienexperte

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Die Immobilienwirtschaft wird immer komplexer. Nutzen Sie die Fachkompetenz von Experten.

Kurzvorstellung

Nach Abitur und Studium der Rechtswissenschaften zum Diplom Juristen an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, trat ich bereits früh in die Immobilienwirtschaft ein. Ich war langjährig bei einem der größten Baukonzerne Europas, einer deutschen Großbank im Immobilien-Fondsmanagement sowie einem namhaften Family Office aus Süddeutschland tätig.

 

Mit zwei nebenberuflichen Studiengängen, welche ich an der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie für den Regierungsbezirk Freiburg zum Immobilienwirt (Diplom VWA) und an der Deutschen Immobilien-Akademie an der Universität Freiburg zum Diplom Sachverständigen (DIA) für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, für Mieten und Pachten, abschloss, ergänzte ich meine Berufsbildung.

 

Meine langjährigen Erfahrungen habe ich zudem mit Aufbaustudiengängen zum "Certified Real Estate Asset Manager (DIA)" und "Certified Real Estate Investment Analyst (IREBS/DVFA)" dokumentiert. Weiterbildung spielt eine wichtige Rolle, deshalb engagiere ich mich ebenfalls als Fachbuchautor immobilienwirtschaftlicher Literatur und als persönliches Mitglied der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. "gif".

Mein Einstieg in die  Immobilienwirtschaft

Schon einige Monate vor meinen letzten Abiturprüfungen diskutierte ich mit Klassenkameraden, Freunden und Familienangehörigen über

meine Möglichkeiten für die nächsten Schritte. Studium oder Ausbildung, Sabbatjahr im Ausland mit Sprachlehrgängen oder doch etwas 

ganz anderes.

Meine Mutter stammte aus einer typischen Juristenfamilie, mein Vater war Ingenieur, mein Großvater Mathematiker. Ein Ingenieurstudium hatte mich wenig gereizt, zumal mein Bruder bereits Architektur studierte. Den Ausschlag gab das Argument meiner Großmutter mütterlicherseits, die mich davon überzeugte, dass Juristen sowohl in der Wirtschaft, als auch in der Staatsverwaltung begehrte Kandidaten seien. Ein Studium, viele Möglichkeiten. Das klang vernünftig. Als junger Mann hatte ich zwar  bestimmte Vorstellungen von meinem zukünftigen Beruf, exakt konnte ich meine Begabungen und Neigungen aber nicht einordnen. Also bewarb ich mich auf einen Studienplatz an der Fakultät für Rechtswissenschaften an der Ludwig Maximilians Universität München.

Die ersten Monate waren ernüchternd. Das Rechtsstudium hat geradezu mathematische Strukturen und ein entsprechendes Logikver-ständnis. In der Realität lernt man unzählige juristische Prinzipien und Gesetze, vor allem aber strukturiert zu denken und Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden. Die Fälle, die man im Studium bearbeitet bzw. mit denen man es in der Praxis zu tun bekommt, sind wenig erbaulich und befriedigen in keiner Weise das persönliche Gerechtigkeitsgefühl. Es ist die permanente Subsumierung eines schwer zu ermittelnden Lebenssachverhaltes unter Gesetze und Rechtsprechung. Juristen besitzen  jedoch eine wichtige Eigenschaft: "sie können in kürzester Zeit Ordnung in jedes Chaos bringen, denn das ist einer Ihrer angelernten Kernkompetenzen." Und diese Kompetenz erleichtert meine tägliche Arbeit, gerade wenn es mal etwas schwieriger wird.

Während meines Studiums jobbte ich für eine renommierte Anwaltskanzlei, weniger wegen des Geldes, vielmehr um ein praktisches Verständnis für den Beruf zu erwerben. Schon nach einem Jahr wurde mir klar, dass ich in diesem Beruf nicht wirklich glücklich werden würde. ​Da ergab es der Zufall, dass ich für den Vater eines Kommilitonen, der ein Immobilienunternehmen in München führte, bei der Neustrukturierung der Administration helfen durfte. Mein hohes Arbeitstempo und meine lösungsorientierten Vorschläge sorgten für Anerkennung und so wurde ich mit weiteren Aufgaben betraut. Es dauerte nicht  lange und meine Leidenschaft für Immobilien war geweckt. ​Nach dem erfolgreichen Abschluss meines Studiums stieg ich ohne weitere Unterbrechungen in die Immobilienwirtschaft ein und habe es bis zum heutigen Tage nicht bereut. ​​

Eine spannende Branche

Viele Menschen unterschätzen die ungeheuere Komplexität der Branche. Ein permanent wechselndes Wettbewerbsumfeld, neue Gesetze, neue Technologien, menschliche Unvernunft und überforderte Akteure (siehe Flughafen Berlin) charakterisieren weitgehend das Terrain auf dem man sich bewegt.

 

Demgegenüber ist ein großes  Fachwissen, Erfahrung, kritische Distanz zu sich und seinen Fähigkeiten und eine präzise Arbeitsmethodik Voraussetzung für den Erfolg.

 

Ähnlich wie in der Medizin, ist ständige Weiterbildung unabdingbar.​ Das ist auch der Grund, weshalb ich nach meinem Studium der Rechtswissenschaften zwei weitere Studien-abschlüsse im Bereich der Immobilienwirtschaft abschloss und mich in wissenschaftlichen Gremien engagiere.

In der öffentlichen Wahrnehmung hat die Immobilienbranche nicht den besten Ruf. Warum das so ist, kann nicht einfach beantwortet werden. Ein Aspekt ist mit Sicherheit die Erwartungshaltung von Mietern, Käufern, Gesetzgebern und den Medien, die schlicht und ergreifend nicht erfüllt werden kann, weil sie übertrieben hoch ansetzt. Wir haben es uns angewöhnt perfekte Verhältnisse zu erwarten. Alles muss reibungslos verlaufen. Die Realität aber sieht ganz anders aus. Ein Mensch kann nur für die Umstände gerade stehen, die unmittelbar seinem Einfluss und den objektiven Möglichkeiten unterliegen (z.B. Dauerthema Bautoleranzen).

 

Die Rahmenbedingungen auf die er keinen Einfluss hat, können sich aber von heute auf morgen ändern. Was soll ein Bauunternehmer denn machen, wenn sich die halbe Mannschaft auf seiner Baustelle einen Noro-Virus einfängt? So schnell findet man keinen Ersatz. Man kann auch nicht jeden Unglücksfall antizipieren und sich darauf vorbereiten. Ruckzuck kommt es zu Bauzeitverzögerungen und diese lösen oftmals einen ganzen Rattenschwanz an Folgewirkungen aus, die für den Bauherrn, aber auch für die anderen Beteiligten existenz-bedrohend sein können. Bei den heutigen Planungen geht man fahrlässigerweise immer von Szenarien aus, die solche unglücklichen Umstände gar nicht erst berücksichtigen.

 

Sicherheitspuffer kosten Geld und Zeit und das will niemand akzeptieren. Jeder will an den Chancen partizipieren, die die Immobilienbranche bietet, keiner will die Risiken tragen, die mit ihr zwangsläufig verbunden sind. Ganz allgemein lässt sich sagen, dass unsere Gesellschaft extrem risikoavers eingestellt ist und deshalb alles in Watte gepackt wird. Doch damit befinden wir uns in einer trügerischen Illusion. Umso wichtiger ist es, dass man die Einflussfaktoren, auf die man einwirken kann, tatsächlich im Griff hat. Und dazu benötigt man zuverlässige Profis. Diese Webseite hat den Zweck, einerseits das notwendige Problembewusstsein zu wecken, andererseits für realistische Annahmen zu werben und letztendlich das notwendige Fachwissen zu vermitteln, um sich in der komplexen Materie einigermaßen zurecht zu finden.

Unterstützung mit Rat und Tat

In den vergangenen Jahren habe ich immer wieder dieselbe Erfahrung machen müssen. Die Immobilienbranche besitzt zwar eine ganze Menge hervorragender Experten, jedoch mit der Einschränkung, dass deren Erfahrungshorizont sich immer auf ein relativ kleines Gebiet beschränkt. Das hat Vorteile und Nachteile. Es gibt immer wieder Situationen, in denen man eine Vogelperspektive einnehmen muss, um den Überblick zu behalten bzw. sich zu verschaffen. Meine vielleicht wesentliche Stärke liegt genau in diesem Umstand, da ich aufgrund meiner langjährigen Berufserfahrung die wesentlichen Bereiche, nämlich Planung, bauliche Umsetzung und  erweiterte kaufmännische Administration begleitet bzw. selbst praktiziert habe. Diesen Erfahrungsschatz stelle ich meinen Kunden zur Verfügung.

Paul Tihor | Ihr Immobilienexperte | Qualifikationen

  • Diplom Jurist Univ. | Ludwig-Maximilians-Universität München

  • Diplom Sachverständiger (DIA) für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, Mieten und Pachten Deutsche Immobilien-Akademie an der Universität Freiburg

  • Immobilienwirt (Diplom VWA)  | Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie für den Regierungsbezirk Freiburg im Breisgau

  • Geprüfter und zertifizierter Gutachter | DGuSV Deutscher Gutachter und Sachverständigen Verband e.V.

  • Certified Real Estate Asset Manager (DIA)  | Deutsche Immobilien-Akademie an der Universität Freiburg

  • Certified Real Estate Investment Analyst (IREBS/DVFA) n.i.S. | IREBS International Real Estate Business School